68 Generalversammlung des Fachverbandes Reprografie Österreich

12. Oktober 2014, Tag 3 der Generalversammlung endete mit einem gemeinsamen Frühstück und langsamer Aufbruchsstimmung. Trotz der schwierigen Wirtschaftslage und einem komplexen Umfeld, herrscht Zuversicht und eine absolut positive Stimmung. 

Aber chronologisch. Schon am Freitag Abend begann das Netzwerktreffen im Tiroler Erl bei Kufstein. Rund 40 Reprografen, darunter auch die Repräsentanten der Deutschen, Schweizer und Französischen Kollegen.

Nach einem Begrüßungsdrink ging es ans eingemachte, ein Tiroler Wettkampf mit Kuhmelken war angesagt, am Schluss konnte Herr Roman Babajev, Inhaber der Firma Creativecopy in Wien, den Wettbewerb für sich entscheiden. Nach einem Tiroler Abend mit Schuhplatter und Holzhacken ging es an die Preisverteilung. Der Hauptpreis, ein Farblaserdrucker, wurde von der Fa Xerox gesponsert. Aber auch viele andere gingen nicht leer aus, dafür hatte die Lieferindustrie gesorgt. Sponsoren wie Canon, Ricoh und Europapier ließen es sich nicht nehmen, schöne Preise mitzubringen Der erste Abend endet bei einem gemütlichen Branchenplaudern an der Bar.

Am Samstag startet die Sitzung mit dem offiziellen Teil und der Entlastung des Vorstandes Ernst Hönig, Dagmar Guzelj und Margarete Tischler, die wie erwartet einstimmig ausfiel. Danach kamen die Grußworte des Präsidenten Hugo Becker von Copyprintsuisse, der die Situation in der Schweiz sehr humorvoll darlegte. Herr Kurt Eberhard Baier, Ehrenpräsident von Wirtschaftsverband Kopie&Medientechnik aus Deutschland, berichtete ähnliches. Wachsender Preisdruck und verschmelzende Berufsparten, viele Anbieter müssen ein immer breiteres Sortiment anbieten um am Markt zu überleben. Nicht mehr ganz mit Verwunderung berichtet Patrick Joly von der Französischen Syndikat de I´mpression numerique kurz SIN ähnliche Situationen, wobei in Frankreich noch zusätzlich die Staatsverschuldung und die schwierige Lage der Regierung dazu kommt. Den Abschluss bildete Michael Weinwurm, Landesinnungsmeister der Berufsfotografen Wien, der im Namen der Bundesinnung begrüßte und die Bemühungen, den seit 1999 bestehenden Lehrberuf (angeregt durch Andreas Schwarz und Ernst Hönig) zu forcieren und den Verbleib der Reprografen bei den Berufsfotografen vehement unterstützt.

Nach einer kurzen Kaffeepause gab es als Novum einen Branchentalk. Mit Ernst Hönig und Michael Weinwurm am Podium. Sehr angeregt wurde über den modifizierten Lehrberuf diskutiert und den Wunsch bei den Berufsfotografen zu verbleiben.

Als Auftrag nahm Michael Weinwurm auch noch mit, dass man die unterschiedlichen Gewerbeberechtigungen auf ein gemeinsames Berufsbild Reprografie vereinheitlichen sollte. Wie im Flug verging der Vormittag, nach dem Mittagessen folgte die Besichtigung der Burg Kufstein, dessen exponierte Lage und die herrliche grüne Farbe des Inn für Begeisterung sorgte. Aber auch hier wurde noch angeregt weiterdiskutiert. Richtig gemütlich wurde es dann beim Festabend, gutes Essen, gute Weine und mit Tiroler Gastfreundschaft verwöhnte das Posthotel Erlerwirt. Es wurde gelacht, gescherzt und zur Livemusik das eine oder andere Tänzchen gewagt.

Die tiefschürfenderen Gespräche endeten rund um Mitternacht wie immer an der Bar. 

Eine gelungen Veranstaltung und ein wertvolles Branchenmeeting das die viele Arbeit die dahinter steckt, den Vorstand des Fachverbandes Reprografie, allen Voran Ingrid Maier zuständig fürs Marketing, sicher vergessen lässt.

Man ist dem Motto voll und ganz treu geblieben „Grenzenlos erfolgreich“.

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